Punkto Nachhaltigkeit messbar besser

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Reduzierung bis 400'000 Tonnen CO2 pro Jahr

Reduktionspotenzial: bis 400'000 Tonnen CO2

Pro Jahr werden in der Schweiz rund 5 Millionen m2 Fensterfläche verbaut. Davon rund die Hälfte mit einem reduzierten CO2-Ausstoss.

Wären alle Fenster nach dem Saphir-Integral Standard von Baumgartner gebaut, könnten rund 48 Millionen Franken an Emissionsabgaben eingespart werden. Pro Tonne ausgestossenes CO2 beträgt der Abgabesatz* 120 Franken.

Gegenüber einem üblichen Holzmetallfenster beträgt die konkrete CO2-Einsparung von Saphir-Integral rund 60 kg/m2. Verglichen mit einem sogenannt billigen PVC-Fenster ergibt sie sogar bis zu 160 kg/m2.

Das entspricht einer CO2-Einsparung in der Fertigung und Entsorgung von 9 bis 24 Tonnen pro Jahr. Erreicht wird sie aufgrund der Optimierung beim Alu-Verbrauch und dank dem nachhaltigen Rohstoff Holz** (Link konkrete CO2-Einsparung).

* 641.711 Verordnung über die Reduktion der CO2-Emissionen
** Berechnungs-Quelle BFU/BFE

Rechnungs-Grundlagen: 

Es gibt 5 Mio. m2 Fensterfläche p.a.
  • Davon 2.5 Mio. nachhaltig verarbeitet
  • Das Potenzial ist also 2.5 Mio, bei denen man bis zu 160 kg/m2 CO2 einsparen könnte = das sind die 400’000 Tonnen
  • Baumgartner verarbeitet 300’000 m2 Fensterfläche
  • Davon rund die Hälfte nachhaltig = 150’000 m2 x 0.16 Tonnen = 24 Tonnen

Rahmenisolationwert: 40 Prozent besser als Minergie-Fenster

Der Rahmenisolationswert Uf von 0.99 W/m2K bedeutet eine Verbesserung von zirka 40 % gegenüber einem Minergie-Fenster.

Ausgezeichnet: Bauen mit Holz

Die Rahmenverbreiterung von Baumgartner Fenster erhielt als einzige die Empfehlung: "Gesundes Bauen mit Holz".

Diese wurde ausgesprochen vom Wald- und Holzwirtschaftsdachverband Lignum. In der besten Kategorie gelistet heisst es: «Geeignet ohne Einschränkung bezüglich Raumluftqualität für MINERGIE-ECO. Absolute Minimalwerte ≤ 0,01 ppm Formaldehyd.» Die Entwicklung wurde ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit der «Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau, Biel» sowie unserem Industriepartner Pius Schuler AG, Rothenthurm. Liste Lignum

Grundlage: schweizerische Umweltpolitik

Die Methode der ökologischen Knappheit erhebt ein vollständiges Bild der Umweltauswirkungen. Sie misst kritische Faktoren in Umweltbelastungspunkten (UBP'13). Sie basiert auf der schweizerischen Umweltpolitik und entspricht den Anforderungen einer „true and fair view“ bezüglich Umweltinformationen. Baumgartner Fenster haben zwei bis dreimal weniger UBP-Punkte als ein Kunststofffenster und noch viel weniger als ein Kunststoff-Metallfenster. Die Grundlagen-Werte finden sich bei der KBOB (Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren)

Baumgartner Fenster ist in der Lage, die Projektierung nach Minergie Eco oder den internationalen Standards LEED, DGNB auszuführen oder nach EPD (SIA 490.052) zu rapportieren. 

Über die Vorteile der Nachhaltigkeit hinaus bieten unsere Produkte weitreichende konstruktive Möglichkeiten und genügen hohen Ansprüchen bezüglich Ästhetik und Behaglichkeit.

Prinzip: true and fair view

Wir arbeiten seit Jahrzehnten gemäss dem optimiertem Ressourcenverbrauch. Das angewendete «true and fair view»-Prinzip richtet sich nach der ökologischen Knappheit. Lesen Sie die Methodische Grundlagen und Anwendungen auf die Schweiz und diskutieren Sie mit uns innovative Ideen.

Verzicht auf radioaktives Kryptongas in den Isoliergläser

Dank unserem Rahmen Isolationswert U0.99 W/m2K gelingt es uns immer wieder auf das radioaktive Krpyton-Gas in den Isoliergläser zu verzichten. Nachweis: Link.

Nachhaltigkeits-Strategie zur Begrenzung der globalen Klimaerwärmung auf 1.5°C

Wir möchten mit unseren Konstruktionen mit hoher Energie-Effizienz und der Einsparung von Treibhausgasen einen Beitrag zur Reduzierung der Klimaerwärmung machen. Nur durch einen messbaren Vorsprung gegenüber dem Markt-Mix (Durschnitt) kann dies gelingen. Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC oder auch "Weltklimarat") macht im Rahmen des Pariser Klimaabkommens auf die die Dringlichkeit aufmerksam die Erderwärmung auf 1.5° C zu begrenzen (siehe Bericht "Global warmin of 1.5°C": Link). Die Auswirkungen motivieren uns besser zu sein und mehr aus weniger zu machen.

Produkte: "Messbar bessere"Produktebezüglich allen Leistungseigenschaften, dazu zählen wir insbesondere die Werte der Nachhaltigkeit

  1. Reduktion CO2-Äquivaltente (Optimierte Herstellung der Produkte): Neue BFU / KBOB-Studie: Saphir Integral mit CO2-Reduktion gegenüber dem Marktmix von 60-70%, 60-80 % weniger Umweltbelastungspunkten (UBP) aufgrund optimierter Konstruktion. Nachfolgend der Link zu den Studien. Marktmix: Link. , Studie Baumgartner Fenster: Link.
  2. Energie-Effizient (W/m2 K): 12% Vorsprung auf den nächsten Konkurrenten www.topten.ch (-0.457 Uw,eq vs. -0.401): Nachweis.

Herstellung in der "grünen Fabrik": Unser Produktionsstandort wird auch als "grüne Fabrik" genannt. Angesiedelt in einem sensiblen Wohnquartier und an der Siedlungsgrenze zu einem nationalen Schutzgebiet sind wir gefordert:

  1. Sämtliche Wärmeenergie erzeugen wir selber und 20% des Strombedarfs mit PV-Anlagen. Eine kontinuierliche Steigerung auf 80% ist im Rahmen des Innovationsprojekts Gottfried Baumgartner geplant. Durch eine konsequenten Einsatz soll der Verbrauch von 3'000'000 kWh/a mit PVA von 4'250'000 kWh/a in die Stromautarkie führen. Es gibt noch einige Dinge zu organisieren.
  2. Im Rahmen des Innovationsprojekts können wir den Stromverbrauch für die Kühlung mit einer Absorptionskältemaschine, welche mit den Holzabfällen betrieben wird. Als Speicher dienst das Wasser des Löschwasserbeckens.
  3. Im Rahmen der Erneuerungen wir die Effizienz aller Anlagen, insbesondere das Standby-Verhalten verbessert, um den Energieverbrauch zu minimieren.
  4. Sparsamer Umgang mit Materialien durch den Einsatz von neuen Produktionssystemen. Nach dem Motto: "Mehr mit weniger bauen"
  5. Die Mitarbeiter sind in der Lager durch eine hohe Kompetenz und beste Infrakstruktur die Nachhaltigkeits-Strategie erfolgreich im Tagesgeschäft umzusetzen. Ein familiäres Umfeld ist dafür die Voraussetzung: "Ohne Lüt goht nüt".

Entwicklung Artenvielfalt und Lebensqualität für das Familiendorf Hagendorn im Rahmen des Innovationsprojekts Gottfried Baumgartner

  1. Unsere LKW fahren 20 km/h im Familiendorf Hagendorn
  2. Unsere Produktion ist in die Landschaft von nationalem Interesse integriert
  3. Freilegung des Wuhrgrabens im Bereich des Produktionsgeländes für mehr Leben im Gewässer
  4. 5600 mAufwertungsfläche Frauentalstrasse Nord: neuer Magerstandart / Streuwiesen auf Rohboden mit Mulden zur zeitweisen Vernässung
  5. Aufwertung bestehendes Gründach durch partielle Substraterhöhung für eine erhöhte Artenvielfalt
  6. Auf dem Produktionsgelände verschiedene Terrainanpassungen für Feuchtemulden und Magerstandroten mit Wildblumenwiesen
  7. Der angrenzende Spielplatz hat durch eine Landschenkung weitere Entwicklungsmöglichkeiten, damit auch zukünftig auch Nebeneinadner von Wohnen und Produktion optimal funktionert